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Geschäftsbericht 2019

 

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Geschäftsbericht 2019

Continental Konzern Geschäftsbericht 2018

Prognose der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte im Februar 2020 seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft aus seinem World Economic Outlook Update (WEO-Update) von Januar 2020 um 0,1 Prozentpunkte auf 3,2 % für 2020. Grund dafür sind die erwarteten wirtschaftlichen Schäden aufgrund des sich derzeit ausbreitenden Coronavirus.

Das im Vergleich zum Vorjahr höhere Wachstum wird gemäß IWF insbesondere von den Schwellen- und Entwicklungsländern getragen. Höhere Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwartet der IWF gemäß WEO-Update insbesondere für Indien mit 5,8 %, für Brasilien mit 2,2 % und für Russland mit 1,9 %. Auch in vielen weiteren Schwellen- und Entwicklungsländern rechnet der IWF für 2020 mit einer leichten Wachstumszunahme. Weiter verlangsamen dürfte sich dagegen das Wachstum der chinesischen Wirtschaft, insbesondere durch die erwarteten negativen Effekte aufgrund des Coronavirus. Der IWF senkte im Februar 2020 seine BIP-Prognose für China von zuvor 6,0 % auf 5,6 % für das laufende Jahr.

Für den Euroraum erwartet der IWF in seinem WEO-Update einen Anstieg des BIP im Jahr 2020 auf 1,3 %. Wesentlichen Anteil hat hieran die deutsche Wirtschaft, für die der IWF mit einem BIP-Wachstum von 1,1 % rechnet.

Für die USA prognostiziert der IWF in seinem WEO-Update für 2020 einen Rückgang des BIP-Wachstums auf 2,0 %. Der IWF rechnet hier mit nachlassenden Effekten der US-amerikanischen Fiskalund Geldpolitik und erwartet eine restriktivere Haushaltspolitik.

Für Japan sieht der IWF nur einen begrenzten positiven Effekt der Anfang Dezember 2019 angekündigten expansiven fiskalpolitischen Maßnahmen der japanischen Regierung. Für 2020 erwartet er in seinem WEO-Update ein moderates Wachstum von 0,7 %.

Als wesentliche Chancen für die Weltwirtschaft nennt der IWF in seinem WEO-Update insbesondere eine stärkere als erwartete wirtschaftliche Entwicklung großer Schwellenländer sowie positive Effekte aus der anhaltend expansiven Geldpolitik in vielen Ländern. Zudem könnte sich das Teilabkommen im Handelskonflikt zwischen den USA und China positiv auf das Sentiment von Unternehmen und Konsumenten auswirken.

Wesentliche Risiken sieht der IWF gemäß WEO-Update in wachsenden geopolitischen Spannungen, insbesondere zwischen den USA und dem Iran, und in einer Eskalation der verschiedenen Handelskonflikte. Wegen der hohen öffentlichen und privaten Verschuldung könnten sich dadurch die allgemeine Stimmung, die Investitionsneigung von Unternehmen und die finanziellen Rahmenbedingungen an den Finanzmärkten abrupt verschlechtern.

Der IWF geht im Februar 2020 bislang noch von überschaubaren wirtschaftlichen Schäden aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus aus. Seine Änderungen vom Februar unterstellen, dass Chinas Wirtschaft im zweiten Quartal 2020 zur Normalität zurückkehrt und eine globale Pandemie vermieden werden kann.

Wirtschaftswachstum 2020 im Vergleich zu 2019

Wirtschaftswachstum 2020 im Vergleich zu 2019
Quellen: IWF, Eurostat, statistische Ämter der genannten Länder, Bloomberg.

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