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Geschäftsbericht 2024

Neue Kräfte freisetzen.

Geschäftsbericht 2024

Prognose der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

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Für das Jahr 2025 erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem World Economic Outlook Update (WEO Update) von Januar 2025 ein Wachstum der Weltwirtschaft um 3,3 %. Seine Prognose eines Wachstums leicht über dem Niveau des Jahres 2024 spiegelt die Erwartung einer weiterhin sinkenden Inflation in einer sich stabilisierenden Weltwirtschaft wider. Der IWF sieht diese Annahme in Bezug auf die einzelnen Länder und ihre Chancen als divergierend an.

Europa dürfte im Jahr 2025 gemäß IWF weiterhin von einem gedämpften Wachstum, aufgrund von nachfragebedingt schwachen Produktionszahlen und Exporten, geprägt sein. Für den Euroraum schätzt der IWF den Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2025 daher nur auf 1,0 %, darin enthalten ist ein BIP-Wachstum Deutschlands von 0,3 %. Für das Vereinigte Königreich erwartet er einen Anstieg des BIP um 1,6 %.

Für die USA prognostiziert der IWF für 2025 ein BIP-Wachstum von 2,7 %. Der IWF nennt hierbei als wesentliche Effekte eine wirtschaftsfreundliche Politik in Form von Deregulierung und eine weniger restriktive Geld- und Fiskalpolitik der US-amerikanischen Notenbank Fed.

Die japanische Wirtschaft dürfte 2025 wieder zu größeren Wachstumsraten zurückkehren, nachdem das Wachstum 2024 maßgeblich von Versorgungsunterbrechungen beeinflusst war. Für 2025 erwartet der IWF für Japan ein BIP-Wachstum von 1,1 %.

Für Indien prognostiziert der IWF eine wie im Jahr 2024 hohe BIP-Wachstumsrate von 6,5 %. In China wird auf Basis der fiskalpolitischen Unterstützung ebenfalls eine anhaltend starke Entwicklung erwartet, der IWF schätzt das BIP-Wachstum aktuell auf 4,6 %.

Für andere Schwellen- und Entwicklungsländer erwartet der IWF für 2025 eine schwächere konjunkturelle Entwicklung als im Jahr 2024. So rechnet der IWF beispielsweise mit einem Anstieg des BIP in Brasilien um 2,2 %.

Die Prognose des IWF steht unter der Annahme, dass im Jahr 2025 insgesamt sinkende Energiepreise zu beobachten sein werden. Darüber hinaus werden weiter fallende Zinsen in den großen Volkswirtschaften erwartet.

Zudem weist der IWF auf zahlreiche Chancen und Risiken hin. Ein weiterer Rückgang der Inflation könnte sich ebenso positiv auswirken wie noch stärker als angenommen sinkende Energiepreise. Wesentliche Risiken sind aus Sicht des IWF die angespannte geopolitische Lage und ein zunehmender Protektionismus, der sich in Form von Zöllen, handelspolitischen Spannungen und reduzierter Markteffizienz äußert. Verbunden wären damit ein Anstieg von Rohstoffpreisen und Störungen in den weltweiten Lieferketten. Ferner könnte ein erneuter Anstieg der Inflation zu Zinssteigerungen der Zentralbanken führen.

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