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Geschäftsbericht 2020

150 Jahre Continental

Geschäftsbericht 2020

Prognose der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert in seinem World Economic Outlook Update (WEO Update) von Januar 2021 für die Weltwirtschaft ein Wachstum von 5,5 % für das Jahr 2021. Der IWF rechnet für alle Regionen mit einer Normalisierung der Wirtschaft aufgrund der in vielen Ländern begonnenen Impfungen gegen das Coronavirus. Auch die Konjunkturprogramme einiger großer Volkswirtschaften tragen zur Erholung bei.

Hohe Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts (BIP) prognostiziert der IWF insbesondere für Indien mit 11,5 % und für China mit 8,1 %. Auch für viele weitere Schwellen- und Entwicklungsländer rechnet der IWF für 2021 mit einer Wachstumszunahme. Beispielsweise erwartet er für Brasilien und Russland ein Wachstum von 3,6 % bzw. 3,0 %.

Für den Euroraum geht der IWF von einem Anstieg des BIP im Jahr 2021 um 4,2 % aus; darin enthalten ist ein BIP-Wachstum der deutschen Wirtschaft von 3,5 %. Für das Vereinigte Königreich erwartet er eine Zunahme des BIP um 4,5 %.

Für die USA prognostiziert der IWF für 2021 ein BIP-Wachstum um 5,1 %. Der IWF rechnet hier mit positiven Effekten durch die US-amerikanischen Konjunkturprogramme.

Für Japan sieht der IWF ebenfalls positive Effekte durch fiskalpolitische Maßnahmen der japanischen Regierung. Für 2021 erwartet er ein Wachstum von 3,1 %.

Als wesentliche Chancen für die Weltwirtschaft nennt der IWF in seinem WEO Update – neben stärkerer fiskalpolitischer Unterstützung – insbesondere weitere Fortschritte bei der Herstellung und dem Vertrieb von Impfstoffen gegen das Coronavirus sowie der Wirksamkeit von Therapien. Hierdurch dürften sich die Erwartungen an ein schnelleres Ende der Pandemie erhöhen, wodurch sich das Vertrauen von Unternehmen und privaten Haushalten verbessern dürfte. Dies könnte aus Sicht des IWF zu einem stärkeren Konsum, höheren Investitionen und einer spürbareren Erholung der Beschäftigung führen.

Wesentliche Risiken sieht der IWF in einer verzögerten Eindämmung der COVID-19-Pandemie durch die sich ausbreitenden Virusmutationen oder langsamer als erwartet eintretende Fortschritte bei medizinischen Maßnahmen. Dadurch könnten die Hoffnungen auf ein relativ schnelles Ende der Pandemie gedämpft und das Vertrauen der Wirtschaftsteilnehmer geschwächt werden. Auch ein vorzeitiges Entziehen staatlicher Hilfen könnte zu einer steigenden Zahl von Unternehmensinsolvenzen und zu einer Verschärfung sozialer Unruhen führen.

Wirtschaftswachstum 2021 im Vergleich zu 2020 (für ausgewählte Länder und die Welt)

Wirtschaftswachstum 2021 im Vergleich zu 2020 (für ausgewählte Länder und die Welt)
Quellen: IWF – World Economic Outlook Update Januar 2021, Eurostat, statistische Ämter der genannten Länder, Bloomberg.